Hallo ich bin die Pia

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zahnfee
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Registriert: 6. Apr 2015, 20:50

Hallo ich bin die Pia

Beitrag von zahnfee » 6. Apr 2015, 21:11

Hallo ihr Lieben,

mein Name ist Pia und ich habe mich heute in diesem Forum angemeldet.
Ende 2012, um genau zu sein, am 24.12.12 bin ich mit Herzrasen in die Uni Klinik Leipzig eingeliefert wurden.
Dort gab es viele Untersuchungen (Blutabnahme, tausend Werte, Ultraschall..), dabei wurde festgestellt das ich von meinem Papa HOCM vererbt bekommen habe.
Mein Septum war zur damaligen Zeit 21mm breit.
Es ging alles sehr schnell..am 27.12 bekam ich schon einen Defibrillator implantiert. Die Ärzte meinten, dass ich diesen Früher oder Später sowieso bräuchte und das er erstmal nur Präprophylaktisch implantiert wird.
Ich bin dann im neuen Jahr nach Hause und dann im Februar bekam ich meine TASH. Es lief alles Minimalinvasiv. Die erste Tash musste abgebrochen werden und war erfolglos, weil ich laut Kardiologen sehr viele Gefäße im Herzen habe, die ziemlich spitzwinklig war und somit es nicht möglich war, den Ballon an die Stelle zu bringen, wo er hin sollte.
Zwei Tage später haben wir es dann nochmal versucht. Dort hat es funktioniert, sodass erfolgreich abladiert werden konnte. Allerdings durchtrennten sie durch zurückziehen des Katheters das Hauptherzgefäß und ich war 2 Minuten 'TOD', bis ich zwei Stents bekam.
Aber, ich lebte und das war gut und das die Tash erfolgreich war, auch.
Meine damaligen Medikamente waren : 2x Verapamil 120mg, 2x Brilique 90mg, 1x Bisoprolol 2,5mg, 1x ASS100.
Dann wurde ich entlassen und hatte täglich mit Panikattacken und irgendwelchen unbekannten Situationen zutun.
Nach einem Jahr durfte ich das Brilique absetzen, weil ich Stents hatte, die mit Medikamenten beschichtet waren.
Irgendwie hatte sich mein Herz aber an Brilique gewöhnt und so hatte ich im Oktober 2014 eine Stentthrombose. Zuerst hatte ich 3x Torsade de pointes, der Defi hat mich gut therapiert (St.Jude Fortify Assura). Durch die Stentthrombose bekam ich einen Herzinfarkt an der Herzspitze. Es erfolgte die sofortige Herzkatheter-Behandlung und Lysetherapie.
Alles schlug gut an und ich konnte 1 Woche später wieder raus und hatte dann Anfang November eine Reha.
Die Medikation hat sich nun leider etwas erhöht.
Seitdem nehme ich : 2x Verapamil 120mg, 2x Brilique 90mg, 1x Bisoprolol 2,5mg, 1x ASS100, 1x Ramipril 2,5mg.

Von der HOCM ist allerdings nicht mehr 'viel übrig' . In der Reha hatte ich mehrmals Herzultraschall etc. und dort war kaum noch ein SÄM Phänomen ersichtlich und mein Septum ist auch zurückgegangen, ich glaube es ist jetzt zwar LEIDER noch bei 15mm, aber viel besser als 21mm.
Jedenfalls habe ich trotzdem sehr daran zu knabbern, bin eigentlich hart im nehmen, aber mein Papa starb 2010 an den Folgen eines MRSA Keimes, er hatte eine HCM und mein Opa hatte auch HOCM oder HCM, das weis ich leider nicht genau. Es ist definitiv vererbt.
Somit hat sich mein Kinderwunsch zerschlagen, denn ich wüsste, dass ich es meinem Kind auch vererben würde und das will ich nicht.

So, das war jetzt ein langer Text, ab Morgen beginne ich eine Psychotherapie in einer Tagesklinik, denn ich leide unter massiven Schlafstörungen, kann ganz schlecht einschlafen und hoffe dadurch auf eine Besserung.

Ich freue mich über Antworten.

Liebe Grüße
Ich habe so auch keine Probleme, ABER!!!!

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