Neu hier - aber schon mal angemeldet im alten Forum

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maja_75
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Registriert: 9. Mär 2016, 15:53
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Neu hier - aber schon mal angemeldet im alten Forum

Beitrag von maja_75 » 5. Apr 2016, 22:23

Moin Moin :shock:

ich möchte mich gern noch einmal vorstellen.
Ich habe hier schon das eine oder andere gelesen, einiges kommt mir sehr bekannt vor, aber manches war mir neu.
Ich bin 40 Jahre jung, und zu meinem 21.Geburtstag bekam ich per Zufall die Diagnose HOCM. Na ja in dem Alter dachte ich nicht daran was es für Konsequenzen haben könnte, Betablocker half sehr gut bis zum 33. LJ.
Dann hat sich irgendwie mein allgemein Zustand verschlechtert - ich habe dann mal die Fluppen weg gelassen, und dachte damit sei es dann gut. Hm leider ein Irrglaube. Dann fiel mir die HOCM wieder ein, und dachte vllt sollte ich mal den Kardiologen aufsuchen, auf den Termin hab ich dann leider noch recht lang warten müssen. Aber dann war er da - der Tag der Tage. Gut gelaunt dort hin, und fassungslos aus der Praxis wieder raus.
Mein Septum war so stark und der Gradient jenseits von gut und böse. Der Arzt meinte, ein Wunder das ich es noch bis zum Termin geschafft habe, ich sei wohl zu faul gewesen umzufallen. Damit wollte er mir schon verdeutlichen, das ich mich nicht gut gekümmert habe.
Ich bin dann sofort zur TASH nach Bielefeld gekommen, diese verlief sehr gut, nur hatte ich nach 5 Tagen AV Block III° und wurde somit mit einem Herzschrittmacher ausgestattet. Ich nannte Ihn Rudi, und muss sagen, ich habe mich gut behütet gefühlt, ich hatte nie Schwierigkeiten, Medikation war gut eingestellt - besser gesagt - ich stell es mir allein ein. Alle Untersuchungen und Auslesekontrollen verliefen positiv.
Aber wie es immer so kommt, lief es wohl zu gut, letztes Jahr traten bei meinem Sohn 21J Rhytmusstörungen auf - da war mir schon klar was folgen würde, und richtig HNOCM. Das was man sich nicht wünscht für sein KInd.
Viele Untersuchungen wurde angestellt und auch gleich Synchron mit mir. Mein Sohn wurde auch erstmal auf Meto eingestellt mit mäßigem Erfolg, und unter guter Beobachtung.
Bei mir wurde dann mal ein 7 Tage EKG geschrieben, und siehe da- bösartige Rhytmusstötungen ( VT) - klar habe ich diese gemerkt, habe dem aber nicht soviel Bedeutung zugeschrieben, da ich dachte das der Schrittmacher ja alles aufzeichnet, das ist leider ein Irrglaube, diese Rhytmusstörungen erkennt der Schrittmacher nicht, somit waren meine Kontrollen immer gut.
Nun ja Ende vom Lied, ich wurde letztes Jahr im April Defiträger - und Rudi 2 behält mich im Auge.
Er wurde mir prophylaktisch implantiert, ich hatte noch keine Synkopen und nichts - auch bin ich bis heute schockfrei und hoffe das es noch lange so bleibt.
Aber ich weiß sollte sich mal eine Rhytmusstörung nicht allein beenden, dann ist Rudi 2 zur Stelle, so fix ist kein Notarzt- diese Erkenntnis dauerte paar Wochen und auch nicht ganz ohne seelische Betreuung, aber ich bereue nicht - mich für den Defi entschieden zu haben.

So das war es für´s erste von mir...

Liebe Grüße Maja_75

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