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Hier besteht die Möglichkeit sich vozustellen.
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tejo
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tejo

Beitrag von tejo » 31. Okt 2013, 22:12

Hallo,

bin männlich, 55 J. und wohne im Münsterland. Bei mir wurde 2003 HOCM festgestellt. Bis vor kurzen habe ich damit sehr gut leben können.
Meine jährlichen Untersuchungen beim Kardiologen und die Medikamenteneinnahme jeweils Morgens und Abends 240mg. Verapamil waren zur Gewohnheit geworden. Jetzt wurde aber bei der letzten Untersuchung ein Gradient in Ruhe von 88/35mmHg. festgestellt.
Jetzt Uniklinik, MRT und dann??


TEJO

LOCKE
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Re: tejo

Beitrag von LOCKE » 2. Nov 2013, 07:00

Moin Tejo,

und dann ? Diese Frage stellten wir uns alle mal. :D
Heute gibt es die sanften Methoden umd dies zu beseitigen.
Tash ist wie eine Katheteruntersuchung.
Ich empfand es als recht lockere Angelegenheit.
Nach 2 Tagen Intensiv wurde ich auf Station gelassen und durfte bereits alleine zum Essen :D
Nach 6 Tagen war ich zu Hause !!!!

Grüße Locke

tejo
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Tash & DIVI

Beitrag von tejo » 7. Jun 2014, 15:05

Hallo,

meine TASH-Behandlung und ICD-Implantation (Divi) steht mir am 30.06.14 in der Uni-Klinik Bielefeld bevor.
Lebe mit dieser HOCM schon lange Zeit relativ symptomfrei.
Meine Werte sagen etwas anderes. Eigentlich passen diese Werte nicht zu diesen Menschen der Tennis spielt, Ski fährt und viel Fahrrad fährt.
Im letzten Jahr habe ich noch eine Trekking-Tour (Mallorca) mit Gepäck am Fahrrad mit tägl. Etappen von ca. 80km unternommen.
Aber im Bericht heißt es:
„Zweifellos liegt eine deutliche Myokordhypertrohie auf dem Boden einer hypertroph-obstruktiven Kardiomyopathie vor mit einem Septumdiameter von 28mm bei bereits dilatiertem Vorhof von 48mm und einem deutlichenSAM-Phänomen mit bereits leichtgradiger zentraler Mitralklappeninsuffizienz der Mitralklappe.
In Ruhe Druckgradient von 45mm, nach Belastung mit 75Watt auf 125mmHg.“

Wie muss ich mir den Ablauf in der Uni-Bielefeld vorstellen?
Wie lange wird der Aufenthalt dauern, 7 Tage?
Wie lange sollte man danach zu Hause bleiben?
Ist eine Reha bzw. Kur empfehlenswert?
Große Frage, habe 4 Wochen später eine Wander-Bergtour mit Rucksack geplant, muss ich diese absagen? ;)

Gruss

tejo

kurvenalbn
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Re: tejo

Beitrag von kurvenalbn » 10. Jun 2014, 13:39

Hallo Tejo,

ich war vor genau einem Jahr in Bielefeld bei Dr. Lawrenz.
Montag Aufnahme, Dienstag Defi eingebaut, Mittwoch Tash,
da ich vorher den Defi bekommen habe blieben mir die langen Liegezeiten
erspart.
Am Donnerstag die Woche darauf bin ich entlassen worden und war dann noch eine Woche
krank geschrieben.
Die Wanderwoche hängt von deiner Verfassung ab. Also ich hätte vier Wochen später schon loswandern können.
Bin dann im September nach Ecuador zum Wandern gefahren. Das ging alles sehr gut.
Ist natürlich alles sehr individuell von der einzelnen Person abhängig.
Was sehr schlecht geht ist einen Rucksack tragen weil der Riemen genau auf der Narbe und dem Defi sitzt.
Nach drei Monaten ging das so einigermaßen. Nach vier Wochen gibt das bestimmt Probleme.

Gruß Thomas

tejo
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Re: tejo

Beitrag von tejo » 10. Jun 2014, 16:40

Danke Thomas,

das sind korekte Antworten, die mir gefehlt haben.

Ich hoffe, es läuft so ab wie Du geschildert hast.

Gruss

Josef

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